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Donnerstag, 14. Mai 2026

Die Zukunft des Tauschrings

 Vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren, gab es eine Idee des Tauschrings. Was ist an ihr realistisch, was muss revidiert werden.

Ursprünglich war der Tauschring wie eine Verkaufsplattform aufgebaut, wie ein Handelskonzept umgesetzt. Wer etwas anzubieten hatte, gab dies bekannt und Interessierte konnten sich dieses Angebot holen. Der Unterschied zum regulären Wirtschaftsmarkt, war die Währung. Es ist eine eigene Währung, z.B. die Heunis. Zehn Heuni entsprachen 10 Euro. Bei Eintritt in den Tauschring, wurden Heunis großzügig vergeben, sodass ein Neumitglied gleich mit dem Tauschen beginnen konnte.

Auf dieser Plattform fanden sich sowohl einige ein, die etwas zum Tauschen anboten und mehr noch solche, die etwas von dem Angebotenen haben wollten. Somit konnte der Tauschring beginnen. 

Über die Jahre nun, konnte der Tauschring ausprobiert werden und die Erfahrungen mit dem Tauschring können unterschiedlich sein. Hier nun eine Einschätzung.

Das Konzept funktioniert nicht so, wie angedacht. Es sind gefühlt oder tatsächlich, mehr Nachfrager nach Dienstleistungen vorhanden, als es ein Angebot gibt. Das Angebot von Gütern kann man vernachlässigen, da der Handel damit ohne Probleme ablief, mit der Einschränkung, dass es verkehrt ist, wenn Tauschringe einen Handel von Gütern und Dienstleistungen mit der allgemein gültigen Währung einschränken oder verbieten.

Da mehr Nachfrager vorhanden sind, haben die Anbieter mehr Druck, ihren Aufgaben nachzukommen. Sie erhalten zwar recht schnell eine Menge Heunis, aber die Einlösung ihrer Einnahmen gegen andere Angebote gelingt nur schleppend, da solche Angebote nicht reichhaltig genug vorhanden sind. So füllt sich für die Anbieter von Dienstleistungen, das Konto, aber das Geld ist mehr oder weniger wertlos.

Das erinnert ein bisschen an die DDR, die auch ein Geld hatte, aber für dieses Geld gab es nicht wirklich einen Markt an Gütern und Dienstleistungen, die attraktiv erschienen.

Ein anderer Aspekt kommt erst auf den zweiten Blick zustande. Da die Angebote annonciert wurden, bestand eine Verbindlichkeit, auch diese Angebote zu leisten. Mit anderen Worten, es gab quasi eine Arbeitspflicht. Wer z.B. anbot, Elektroarbeiten im Haushalt zu übernehmen, wurde angerufen, er möge einen Auftrag übernehmen. Wer sich dem dann verweigerte, stand seltsam da und es wurde womöglich herumerzählt, die Person sei unzuverlässig und nicht empfehlenswert.

Und ein Weiteres, es kann der Eindruck entstehen, dieser Dienstleistungsmarkt geht in Richtung, Ausbeutung von Arbeitskraft. Warum? Zum einen sind die Arbeitskräfte im Tauschring, im Vergleich zum regulären Arbeitsmarkt, billig, zum anderen kann man sich einem einmal gemachten Angebot, nicht ohne weiteres wieder entziehen, ohne fragwürdig zu erscheinen.

Was sind die Lehren aus den Erfahrungen mit 20 Jahren Tauschring?

Der Hauptteil dieses Konzepts, funktioniert nicht ohne weiteres. Der Handel mit Dienstleistungen gelingt nur mit Einschränkungen. 

Hat der Tauschring eine Zukunft?

Ja, wenn man das Konzept weiterentwickelt. Es sollte auch der private Handel, geknüpft an die Eurowährung erlaubt sein. Der eigenen Einschätzung nach, sind andere Aspekte viel wichtiger, die gar nicht groß erwähnt werden, im Tauschring, aber zentral sind, für das Gelingen dieser Einrichtung. 

DIE KOMMUNIKATION

Auf den regulären Verkaufsplattformen, ist die Kommunikation nur Mittel zum Zweck. Aber im Tauschring ist die Kommunikation für die TeilnehmerInnen von großem Interesse. Über die Kommunikation lernt man die anderen Tauschring-Mitglieder kennen. 

Für die Kommunikation gibt es verschiedene Angebote. Das Sonntagsfrühstück, alle zwei Monate. Die TeilnehmerInnen bringen etwas zu essen mit und ein Büfet entsteht, für alle Anwesenden. Der Stammtisch. Einmal im Monat abends, können sich die Mitglieder in einem Lokal treffen. Und eventuell gibt es weitere Termine. Zu solchen Gelegenheiten, können die Mitglieder miteinander ins Gespräch kommen und sich gegenseitig kennenlernen.

Ein offizieller Angebotsmarkt, ist nur mit Einschränkung zu empfehlen. Man kann z.B. zeitlich befristete Angebote machen. Das verhindert Ausbeutung. Weiterhin ist es möglich, über die eigenen Fähigkeiten zu informieren, während der Kommunikations -Begegnungen. Im persönlichen Gespräch kann dann der Einzelne etwas anbieten. Aber nicht offiziell, über eine Angebotsplattform des Tauschrings. 

Wenn man diese Punkte berücksichtigt, ist der eigenen Einschätzung nach, auch weiterhin ein Tauschring attraktiv für die Bewohner. Denn die Armut ist noch nicht abgeschafft, in den Gesellschaften.

Donnerstag, 7. Mai 2026

Wie funktioniert Ausbeutung?

Eine Firma liefert Energie an Kunden. Diese Energieträger werden portionsweise ausgegeben. Der Kunde nimmt sich eine Portion und geht dann an die Kasse. Dort zahlt er bei einem Mitarbeiter der Firma die Menge Energie, die er genommen hat. 

Der Mitarbeiter gibt dem Kunden eine Quittung über die gekaufte Menge Energie. Der Mitarbeiter bekommt einen Lohn für die geleistete Arbeit.

Soweit so gut. 

Wenn dem Mitarbeiter der Job gefällt, kann er ihn weiterhin machen.

Wenn ihm der Lohn ausreichend oder gut erscheint, dann ist das ein weiterer Grund, dabei zu bleiben.

Wenn die Arbeitsbedingungen gut sind, gibt es keinen Grund unzufrieden zu sein.

WAS KANN SICH JETZT ÄNDERN?

Dem Arbeitgeber könnte in den Sinn kommen, dass der Mitarbeiter zu wenig Arbeit hat. Und dass man dem Mitarbeiter mehr Arbeit geben sollte, damit dieser ausgelastet ist. 

Dies ist ein sehr heikler Moment. 

Denn die Person A will darüber entscheiden, welche Arbeit der Person B zugemutet werden kann. 

Ist das in Ordnung so?

Nein, das ist nicht in Ordnung. Wer von anderen Anweisungen bekommt, was zu arbeiten ist, ist der Sklave des anderen. Und Sklave sein, ist menschenunwürdig und widerspricht den Menschenrechten.

Wenn jetzt der Mitarbeiter in der Energiefirma, zusätzlich zum Verkauf der Energieträger, auch noch Mitarbeiter eines Verkaufsshop sein soll, mit diversen Artikeln, die in die Regale eingeräumt werden müssen, dann hat die Person zusätzliche Arbeit, die sie nicht frei gewählt hat. 

Denn jetzt kann es sein, dass die Mitarbeiter-Person zu viel Arbeit und zu viel zu tun hat. Und es entsteht Stress, weil sowohl die Energieträger verkauft werden sollen und zusätzlich noch die Shop-Ware. Das kann dann zu viel sein und der Job wird stressig und anstrengend und den Mitarbeitern vergeht die Lust an der Arbeit. Zumal solche Jobs eh eher schlecht bezahlt sind. 

Da gerät dann der Bewohner in eine Ausbeutungssituation. Und da braucht man keine Gewerkschaften, um festzustellen, dass das nicht in Ordnung ist.

Das heißt, die Ausbeutung entsteht durch Überlastung von Mitarbeitern. Und diese Überlastung ist von den Arbeitgebern so angelegt. Denn sie können sehr wohl erkennen, dass eine Arbeitssituation zu stressig ist, für ihre Angestellten. 

Und es gibt dann diverse Ausreden, warum das scheinbar nicht anders geht: 

  • Die Konkurrenz ließe keine andere Arbeitssituation zu. 
  • Im Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern, müsse halt die maximale Arbeitsleistung erbracht werden. 
  • Wer die Arbeit nicht machen will, wird zwangsläufig durch einen besseren Mitarbeiter ersetzt. 
  • Eine höhere Bezahlung ließe der Markt nicht zu. Man stünde im internationalen Preiskampf. 

Ausbeutung wird so erklärt, dass es nun mal nicht anders ginge. 

PS: Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) würde Ausbeutung unmöglich machen. Weil sich niemand ausbeuten lassen müsste. 😊

Donnerstag, 30. April 2026

Muss man was tun oder geschieht die Gesellschaftsgestaltung auch ohne mich?

Wenn man mit irgendwas unzufrieden ist, wäre das eine gute Gelegenheit, aktiv zu werden. 

BEISPIEL
Einerseits mag man den Arbeitsplatz und die Aufgabe, die man übernommen hat, andererseits findet man die Arbeitsbedingungen schlecht und menschenunwürdig. Was soll ich jetzt machen?

Die einen warten, bis die Politiker die Welt noch besser gestalten, mit ihren Gesetzen und Verordnungen. Und dann gibt es noch welche, die nicht warten wollen und selbst aktiv werden. 

Dieser zweite Weg, ist der interessantere. 

Was kannst du tun, bei einem solchen Arbeitsplatz?

Es gibt immer mehr Menschen, die sich einen solchen Job nicht bieten lassen wollen. Sie kündigen und machen irgendwas anderes. Obwohl sie eigentlich die Arbeit gerne machen würden. Aber eben nicht unter solchen Bedingungen.

Andere wenden sich an die Gewerkschaften und suchen bei denen Unterstützung für ihre Situation. Aber gerade bei den schlechten Jobs, sind eher keine Gewerkschaften zu finden.

Und Gewerkschaften sind dann keine Lösung, wenn die Mitarbeiter nicht ihr Klientel bestreiken wollen, weil sie wissen, dieses braucht sie. Im Grunde wollen die MitarbeiterInnen für ihr Klientel da sein, aber nicht unter diesen Bedingungen.

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) würde in solchen Situationen eine große Erleichterung darstellen. Denn schlechte Arbeitsbedingungen könnten die Leute dann ablehnen, ohne ihre Existenzsicherung zu verlieren, die sie über ein BGE haben.

Und andererseits könnten sie die Arbeit so machen, wie sie sie für richtig halten, ohne dafür einen Lohn fordern zu müssen, denn sie haben ein Grundeinkommen.

Die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen erfordern einen Systemwechsel. Und dieser kann bloß über die Bewohner selbst stattfinden.

Samstag, 18. April 2026

Wie sieht das Arbeitsleben aus?

Die Arbeitswelt ist so gestaltet, dass der Bewohner in einem Land verpflichtet ist, zu arbeiten. Dies muss man ablehnen lernen. Sonst meint der Bewohner, das sei normal und man könne daran nichts ändern.

Wenn es Pflicht ist, zu arbeiten, gibt es keinen Weg, diesem Schicksal zu entkommen.

Warum ist das so? Weil die Menschen, die ohne einen Arbeitsplatz, die ohne eine Arbeit, die sie für andere verrichten, nicht existieren können. Es ist in allen Gesellschaften so angelegt, dass diese Konsequenz eintritt. Denn es ist dafür gesorgt, zum Beispiel in den europäischen Ländern, dass der Arbeitslose irgendwann nur noch so wenig Geld bekommt, dass er kaum davon leben kann und ständig verpflichtet ist Anträge zu stellen und nachzuweisen, dass er immer noch keinen Job gefunden hat, damit er das bisschen Geld bekommt, das ihm der Staat gewährt. 

Ist diese Regel gerecht und gut?

Eine Arbeitspflicht widerspricht der Würde des Menschen. Sie dürfte gar nicht existieren. Niemand darf verpflichtet sein, für andere Leute arbeiten zu müssen. Die Arbeitspflicht widerspricht den Grundrechten.

Was ist aber die Folge der Arbeitspflicht? Die Ausbeutung. 

Denn wer sich gegen eine Arbeitszumutung nicht wehren kann, nicht wehren darf, der ist der Ausbeutung ausgeliefert.

Wie funktioniert die Ausbeutung?

Manche Leute erhalten einen Job, der Nachteile hat. Was ein Nachteil ist, kann zwar subjetiv unterschiedlich empfunden werden, aber oft sehen die Menschen recht schnell die Probleme, die sie mit einem Job haben.

Manche müssen nachts arbeiten oder sehr früh morgens oder bis spät in den Abend. Andere müssen an den Wochenenden arbeiten, während manche dies nicht müssen.

Wieder welche, müssen in Schicht arbeiten. Das heißt, ständig wechselnde Arbeitszeiten, die ein geordnetes Privatleben unmöglich machen.

Oder es fallen ständig Überstunden an, obwohl man keine Überstunden arbeiten möchte. 

Dann wiederum kann es sein, dass die Kollegen ständig krank sind und der Mitarbeiter verpflichtet ist, deren liegengebliebene Arbeit mitzuerledigen. 

Derlei schlechte Arbeitsbedingungen, können die Menschen krank machen. 

Wer sich laufend krank meldet, kann auf die Dauer seinen Arbeitsplatz verlieren. 

Ausbeutung geschieht in solchen Arbeitszusammenhängen, die zum Nachteil des Arbeitnehmers ausgelegt sind. Der Arbeitnehmer kann sich oft nicht solchen Umständen entziehen, weil er dann kein Einkommen hätte und sich nicht mehr selbst finanzieren kann. Er wäre, wenn er z.B. seinen ausbeuterischen Job kündigt, existenziell abhängig vom Staat. Und der will nicht für die Existenzsicherung des Einzelnen verantwortlich sein. Er will den Bewohner gleich wieder in einen neuen Job loswerden.

Das kann dann wie ein Teufelskreis sein. Der Staat will den Arbeitslosen schnell wieder loswerden. Deshalb soll dieser in irgendeinem Job seine Existenzsicherung verdienen. Jobs für Arbeitslose, sind oft miese Jobs. Sogenannte Niedriglohnjobs. In ihnen verdient der Bewohner nicht nur wenig Geld. Meistens sind solche Jobs auch mit Ausbeutung verknüpft, mit schlechten Arbeitsbedingungen. Diese soll der Arbeitslose aber akzeptieren, statt dem Staat mit seiner Existenz auf der Tasche zu liegen. 

Wer jetzt aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen krank wird, sich krank meldet, riskiert, entlassen zu werden und der Kreislauf beginnt von neuem. 

Samstag, 10. Januar 2026

Güter oder Geld

Jetzt ist zu erfahren, dass die Armut im Jahr 2026 und schon vorher, ein chronisches Problem sei und ein bestimmter Prozentsatz der Bevölkerung dauerhaft arm ist. Und was ist die Lösung?

Heute geben die Medien und die Institutionen und Einrichtungen, die die Armut betreuen, keinerlei Auskunft darüber. Aber vor einiger Zeit war für viele in der Gesellschaft klar, dass das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) die Lösung ist? Nur wollten diese Gruppierungen davon nichts hören und wissen. 

Warum ist das so?

Das BGE beendet die bestehenden Systeme oder führt sie weiter. Wer aber den Arbeitsmarkt, das Sozialsystem, die Wirtschaft weiterhin so gestaltet sehen will, wie es die ganzen Jahre und Jahrzehnte war, der will keine Änderung, will keine Neugestaltung. Dann ist das Wichtigste, die bestehende Ordnung beizubehalten und alles in diesem Rahmen zu versuchen. 

Nicht nur die Armut ist chronisch, in den Gesellschaften, sondern auch die Lösungsnotwendigkeit. Die Lösung kann nur darin bestehen, die Grundversorgung kostenlos allen Personen auf der Erde zur Verfügung zu stellen. Alles andere ist ein Umweg, Fehlerquelle oder Verzögerung.

Eine direkte Zur-Verfügungstellung ist nicht die Geldübergabe. Denn diese besagt gar nichts. Die Menschen können auch heute schon Geld haben, aber es ist ihnen nicht möglich die lebenswichtigen Güter zu erhalten. 

Zum Beispiel Energie. Energie kann aus verschiedensten Gründen für knapp erklärt werden. Dann kann Energie astronomisch teuer sein. Und das Grundeinkommen nützt nichts, genügend von diesem Grundversorgungsgut zu bekommen.

Ein anderes Beispiel ist Wohnraum. Wir gehen davon aus, dass ein BGE dazu berechtigt, Wohnraum zu erhalten. Aber die Preise für Wohnraum können durch die Decke schießen und wie auch immer das BGE bemessen ist, es könnte zu wenig sein.

Deshalb ist der Ansatz, bei der Geldverteilung anzusetzen falsch? 

Warum nicht bei der Güterverteilung ansetzen und die Geldverteilung ist dann bloß Zugriffsrecht auf ein bestimmtes Quantum dieser Gütermenge.

Montag, 5. Januar 2026

BGE-Entwicklung 2025

 https://www.youtube.com/watch?v=nZy3ii_6s8w

Zusammengefasst.

2020 gab es eine Art Ideenwettbewerb bei der Präsidentschaftswahl in den USA. Wie sollen wir unsere Gesellschaften gestalten. Diese Sicht auf die Dinge, fehlt heute. Alle Warnungen bezüglich der gesellschaftlichen  Entwicklungen, Arbeitsplatzverlust durch Künstliche Intelligenz, Automatisierung, sind heute eingetreten und es passiert jeden Tag und wir sehen die Kündigungen, die die Leute erhalten.  Und für Berufseinsteiger ist es heute schwer, weil Firmen, Einrichtungen sagen, wir haben genug Leute und brauchen keine weiteren.

In der aktuellen Politik, wird eine Zunahme der Arbeitsplätze als sinnvoll vorgestellt. Aber die Umsetzung dieser Vorstellung ist mehr als fraglich, weil in der Wirtschaft Konkurrenz darüber besteht, wie effizient Arbeit verrichtet wird.

Wenn in der Autoherstellung 20 Personen pro Fahrzeug gebraucht werden und in einem anderen Land bloß 5 Personen, dann hat das Land mit 20 Personen zwar mehr Arbeitsplätze für seine Bewohner, ist aber gleichzeitig weniger produktiv als das Land, welches nur 5 Personen für die Herstellung eines Autos braucht. 

Die aktuelle Entwicklung ist erschreckend, weil es einerseits genügend Leute gibt, die jeden Preis bezahlen können, weil sie genügend Geld auf ihrem Konto haben und das bewirkt ein Anziehen der Preise. Andererseits gibt es gleichzeitig viele Menschen, die es sich nicht leisten können, die hohen Preise zu bezahlen und deshalb eine Verschlechterung ihrer Lebenssituation erleben. 

Zu den Studien zum Bedingungslosen Grundeinkommen sagt Scott Santens, dass die Wirkung eines Bedingungslosen Grundeinkommens auf die einzelne Person, eine Sicht ist, aber die Wirkung eines BGE auf die Gemeinde, die Stadt, nochmal eine weitere Perspektive bringt. Und gerade bei dieser zweiten Sicht, wird deutlich, welche positiven Entwicklungen mit einem BGE verbunden sind. 

Auf die Frage, ob noch weitere Studien notwendig sind, um zu beweisen, dass das BGE der richtige Weg ist, deutet Santens mehr die jetzt notwendige Umsetzung der ganzen Idee an, denn die Beweise sind längst erbracht, dass ein BGE das bessere Sozialsystem und den besseren Arbeitsmarkt und ein humaneres Zusammenleben bringt, im Vergleich zu den heutigen Umständen.

Hat die Grundeinkommen -Bewegung an Bedeutung verloren? 

Die Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger, sind heute andere. Es genügt nicht mehr, darauf zu warten, was die Politik macht. Jeder Bürger hat sich um die wichtigen und richtigen Schritte in der Gesellschaft selbst zu kümmern. Das ist neu. Diese Einsicht ist für viele neu. Man kann heute nicht mehr die Aufgaben in der Gesellschaft an andere Leute delegieren, wenn man sie erledigt haben will. Man muss sie selber anpacken. 

Wir brauchen keine Bewegung, aber einzelne Menschen, die sich bewegen. Die sich in der Sache öffentlich äußern, für ein BGE und das immer wieder begründen und erklären. Die sich mit anderen Personen vernetzen, um gemeinsam mehr Effekt zum Thema zu erzielen. - Dann erreichen wir etwas. Dann kommen wir in die richtige Richtung. Das können die Leute, die Bewohner bemerken.

Samstag, 15. November 2025

Immer wieder Mindestlohn -Diskussionen

 Mindestlohn PRO:

  • Die Bürger bräuchten ein existenzsicherndes Einkommen. Deshalb sollten die Arbeitgeber einen ausreichend hohen Lohn zahlen.


Mindestlohn CONTRA: 

  • Die Arbeitgeber könnten nicht solche hohen Löhne zahlen. Besser wäre es, der Staat würde mittels Ergänzungsleistungen (Sozialprogrammen) den Arbeitnehmern zur Seite stehen.


Das Problem bei solchen Diskussionen ist, dass sie am Thema vorbeigehen. Denn alle Menschen brauchen eine sichere Existenz und zwar unabhängig von einem Lohn. Das heutige Problem ist, die Kopplung von Arbeit und Einkommen. Besser wäre es, Einkommen von Arbeit zu entkoppeln.

Und wie sind dann die Argumente zum Mindestlohn?

Ein Mindestlohn wäre unnötig, weil alle Bewohner bereits über ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) eine sichere Existenz haben. Und dann kann der Lohn frei durch Arbeitsinteressierte und Arbeitsanbieter ausgehandelt werden.

Das wäre die beste Lösung. 🙂

Donnerstag, 6. November 2025

Ethik in der Arbeitswelt

Eines der Haupthindernisse für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), sind ethische Vorbehalte bei den Gegnern. Bei näherem Hinsehen, entpuppen sich diese Vorbehalte aber als unberechtigt.

Gegner des BGE wollen einen Arbeitszwang für alle Bürger. Warum wollen sie das? Sie behaupten, wenn die einen arbeiten und andere arbeiten nicht, dann sei das ungerecht. Deswegen will man alle Menschen dazu zwingen, arbeiten zu müssen.

Hier stellt sich die Frage, ob das Ansinnen der Grundeinkommen-Gegner unmoralisch ist? Ja, das ist es. Warum? Sie haben kein Recht, in das Leben der Mitmenschen einzugreifen. Aber das tun sie.

Sie haben alle existenznotwendigen Güter der Erde in den Ländern, privatisiert oder vergesellschaftet (sprich verstaatlicht):
Wasser, Grund-und-Boden, frei wachsende Nahrungsmittel und Essbares

Es gibt keinerlei Gemeingüter, die die Menschen nutzen können, um sich zu ernähren, zu kleiden oder Wohnraum herzustellen. Alles gehört entweder Privatpersonen oder dem Staat. Es gibt nichts, was allen Bewohnern oder Bürgern gehört. Das ist das erste Hindernis.

Da jetzt die Menschen sich nicht von der Natur die notwendigen Güter nehmen können:
Fische fangen, Wild jagen, Tiere halten und Pflanzen anbauen auf eigenem Gemeingüter-Grund, sind sie abhängig von den gesellschaftlichen Angeboten für eine Existenzsicherung. 

Diese Angebote gibt es heute über das Jobcenter, welches seine Angebote an Pflichten für die Antragsteller knüpft. Nämlich die Pflicht, jegliche Arbeit anzunehmen, die angeboten wird. Das ist die heutige Zwangsarbeit. Und das ist das zweite Hindernis für eine menschengemäße Moral und Ethik. Denn mit diesen Regeln wird die Würde des einzelnen Menschen verletzt. 

Entweder man müsste den Leuten freien Zugang du den Angeboten der Natur ermöglichen, sodass darüber eine Versorgung für alle möglich wird, die dies in Anspruch nehmen wollen, oder sie müssten auf die Zwangsarbeit verzichten, die indirekt, durch die Gestaltung der Sozialsysteme zustande kommt. 

Samstag, 4. Oktober 2025

Arbeit

Wie sollte Arbeit in den Gesellschaften organisiert sein? Heute haben wir in den Staaten eine Arbeitspflicht. Wer sagt, niemand müsse arbeiten, stellt die Situation nicht korrekt dar. Wer heute nicht für andere Personen, die einen Lohn zahlen können, arbeitet, hat kein Geld, um sich ernähren zu können. Also haben wir doch in allen Staaten eine Arbeitspflicht.

Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) wäre die Arbeitspflicht in den Gesellschaften abgeschafft. Dies ist unbedingt zu begrüßen. Weil die Arbeitspflicht die Würde der Bewohner verletzt. Niemand sollte verpflichtet sein, für andere Leute zu arbeiten. 

Wie also sollte Arbeit in den Gesellschaften organisiert sein? Sie sollte für alle Bewohner freiwillig sein. 

Aber manche Bürger sagen, dass es notwendig ist, zu arbeiten, damit Brot hergestellt wird und Getreide angebaut wird. Dies ist zwar richtig, aber die Entscheidung muss den einzelnen Bewohnern überlassen sein, bei welchen Aktivitäten sie sich engagieren wollen.

Falls die Gesellschaften für notwendige Arbeit gute Arbeitsbedingungen und Löhne bereitstellt, dann werden sich bestimmt Personen finden, die die Aufgaben übernehmen wollen.

Universal Basic Income 




Sonntag, 28. September 2025

Wie sich für ein BGE einsetzen?

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es wichtiger denn je ist, für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) einzutreten. 

  • Armut wird nicht weniger. 
  • Arbeitsplätze sind ständig gefährdet. 
  • Viele Menschen leben in permanenter Angst, nicht genügend Geld für ihren Lebensunterhalt zu haben. 
  • Arbeit ist in erster Linie solche für andere. Wer Geld hat, für den muss man arbeiten.
  • Arbeitszwang und Sklaverei hören nicht auf.
  • Es gibt weiterhin schlecht bezahlte Arbeit. Trotz Gewerkschaften.
  • Menschen gehen für andere arbeiten, sie sind aber weiterhin arm.

Ein Grundeinkommen würde die Lebenssituation vieler Bürger verbessern.

Aber darauf zu warten, dass die Politiker ein BGE einführen, ist verlorene Zeit? Deshalb bleibt den Bewohnern nichts anderes übrig, als selbst die Initiative zu ergreifen und für ein BGE voranzuschreiten.

Wie sieht die eigene Arbeit für ein BGE aus?

Wer sich für ein BGE einsetzen will, muss das Thema studieren. Alle Aspekte dieser Sache kennenlernen und untersuchen. Zu speziellen Fragestellungen recherchieren, Zusammenhänge analysieren, Aussagen anderer Personen kommentieren, über die bloße Meinung hinauskommen und einen eigenen Standpunkt entwickeln, der über die Jahre der eigenen Arbeit dann zu einem eigenen Urteil über das BGE führt.

Außerdem ist es wichtig, sich mit anderen Personen, die in ähnlicher Weise zum BGE sich äußern, zu verbünden, wenn genügend Gemeinsamkeiten empfunden sind. 

Sind Sie auch auf diesem Weg? Lebenslang ...

Sonntag, 7. September 2025

Sich verkaufen?

Am Beispiel des Tauschrings lässt sich aufzeigen, dass der Kapitalismus nicht funktioniert, wenn er in Gesellschaften als einzige Wirtschaftsform installiert ist. 

Im Tauschring soll die Dienstleistung (Arbeit), wie im Kapitalismus sonst auch, am Markt, in den Medien angeboten werden, damit Interessierte sich das Angebot anschauen können und bei Bedarf dieses in Anspruch nehmen. Der Unterschied besteht bloß darin, dass das Angebot im Tauschring gegen die interne Währung getauscht wird und im Kapitalismus die Arbeit gegen die Landeswährung getauscht wird. 

Das heißt, auch im Tauschring soll sich der Anbieter von Dienstleistungen am Tauschring-Markt verkaufen, nur halt gegen die Tauschring-Währung.

Da dies so abläuft, gerät der Tauschring in Komplizenschaft mit dem Kapitalismus, was ihn unattraktiv macht. Denn wer will sich schon freiwillig an andere Leute verkaufen. 

Wie aber ist es richtig, im Tauschring und in der großen Gesellschaft?

Der Mensch verkauft sich nicht an andere Leute. Denn das ist seiner unwürdig. Und das steht auch meistens in den Grundrechten, wenn sie denn in den Ländern ernst genommen werden. 

Wie kann man aber trotzdem anderen Personen eine Dienstleistung zukommen lassen?

Indem wir in der persönlichen Begegnung die Umstände abklären und indem der Einzelne selbst entscheidet:

Was er arbeitet,
wie viel er arbeitet,
wie lange er arbeitet,
wie umfangreich er arbeitet,
etc.

Mit anderen Worten, indem die Person das eigene Arbeiten vollständig und vollumfänglich selbst entscheidet und bestimmt. 

Wie lässt sich dann dieser Umstand am Markt darstellen?

Am Markt lässt sich dieser Umstand gar nicht darstellen, weil der Markt die Würde des Einzelnen in der Art, wie dieser aufgebaut ist, verletzt. Der reguläre Wirtschaftsmarkt, funktioniert wie ein Schnäppchen-Markt. Ich schnappe mir die Gesundheit und die Arbeitsleistung anderer Leute und versuche dafür möglichst wenig zu bezahlen. 

Besser wäre es, wenn wir Informationen aus unserem Umfeld oder auch aus Medien haben, wer zu welchen Arbeiten fähig ist. Dann kann man versuchen, mit diesen Personen in Kontakt zu treten, um abzuklären, ob jemand einen Auftrag annehmen würde und unter welchen Bedingungen. 

Wer also etwas anbieten will, kann dies in einem Fähigkeiten-Profil darstellen, sodass andere diese Information erhalten.

Samstag, 7. Juni 2025

Jeden Tag neue Hinweise

Jetzt war die Diskussion, ob Jüngere nicht länger arbeiten und natürlich Vollzeit tätig sein sollten. Und das Renteneintrittsalter soll erhöht werden. Wieso das? Weil sonst das eingezahlte Geld für die Rente nicht reichen würde, hieß es. Aber ist das nicht ein Beispiel dafür, dass diese Gesellschaftssysteme ungeeignet sind, die in der Weise sich organisieren?

Wenn wir ohne große Probleme mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) eine für alle funktionierende Grundversorgung haben können, warum machen wir es nicht?

Mit einem BGE würde diese eingangs erwähnten Fragestellungen gar nicht aufkommen, da alle wissen, dass sie in späteren Jahren, bis zu ihrem Lebensende versorgt sind. 

Dann die Frage, welchen Beruf man ergreift. Den bestbezahltesten? Viele Berufe sind interessant, aber sie werden schlecht bezahlt. Und die Menschen, die von bestimmten Tätigkeiten profitieren, können nicht immer höhere Löhne denen zahlen, die die Arbeit machen. Was also, ist die Lösung?

Mit einem Grundeinkommen kann jeder die Arbeit arbeiten, die einem sinnvoll erscheint, ohne fragen zu müssen, ob sie hoch genug bezahlt wird. Weil die Grundversorgung, Nahrung, Kleidung, Wohnraum und Energie mit dem BGE abgedeckt ist. Das heißt, die heutige ständige Lohndiskussion würde an Bedeutung verlieren. 

Dass die bestehenden Systeme nicht funktionieren, sieht man an den Geburtenraten. Sie sind niedrig, weil die Menschen in diesen miesen Umständen nicht leben und andere aufziehen wollen oder können.

Und manche halten die Verhältnisse nur aus, wenn sie sich mit Drogen beruhigen und ablenken.

Auch die ständige Fake-News Berichterstattung, dass wir Wachstum bräuchten, damit Arbeitsplätze entstehen, zeigt, dass wir den falschen Weg gehen. Ewiges Wachstum hat eine zerstörerische Wirkung, auf entwickelte Gesellschaften. Umwelt, Natur, der ganze Planet wird durch fortwährendes Wachstum ruiniert. 

Wie kommen wir da jetzt raus?

Bessere Gesellschaften entstehen nur durch andauerndes persönliches Engagement einzelner Menschen. Sind Sie auch dabei ... 😊

Montag, 19. Mai 2025

Entlassungen in vielen Branchen

Kein Wirtschaftswachstum und in der Automobilindustrie stehen tausende Entlassungen an? Die Künstliche Intelligenz (KI) soll weitere Jobs kosten, gerade da, wo viele glaubten auf der sicheren Seite zu sein: Bei den IT-Leuten und Programmierern.

Natürlich würde da ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) Wunder wirken und die ständigen Veränderungen am Arbeitsmarkt abfedern. Doch leider haben wir es noch nicht. Wer soll sich für die Einführung einsetzen?

Wenn wir uns jetzt so umschauen, sehen wir Politiker, Fachleute, Sachverständige, Spezialisten, Leute aus den Sozialverbänden, Einrichtungen und Organisationen. Aber machen die was?

Tatsächlich ist die wichtigste Person ... das sind Sie selbst. Ja, Sie. Nicht du. Das Duzen ist eine heutige Unsitte, die die Kompetenz und Zuständigkeit der Bürgerinnen und Bürger kleinredet oder negiert. Und das geht gar nicht. Deshalb Sie.

Sie sind selbst für die Einführung zuständig. Wie sie das machen, das muss jede Person überlegen. Aber müssen tun sie es. ;-)

Wenn man das einmal durchdekliniert hat, sind die weiteren Schritte gar nicht mehr so schwer. 

Kompetenz sich aneignen, in den eigenständig gewählten Bereichen.
Austausch, Gespräch mit Leuten, die sich auch zu den Themen äußern.
Herausfiltern, mit wem man zusammenarbeiten würde und mit welchen nicht.
Aktiv werden. Alleine und gemeinsam.
Solidarität, wo starke Gemeinsamkeiten.
Distanz, wo große Unterschiede in der Wahrnehmung.

Samstag, 10. Mai 2025

In immer mehr Ländern sinkt die Geburtenrate

Woran kann das liegen? Sowohl in Diktaturen als auch in Demokratien, sind die Lebensbedingungen schlecht. Die Leute müssen sich als Arbeitssklaven entweder an den Staat oder an den Markt verkaufen. Sie haben dann keine Zeit mehr, sich selbst um den Nachwuchs zu kümmern und müssen ihre Kinder in Betreuungseinrichtungen abgeben. Dort arbeiten Leute, die sich ebenfalls als Arbeitssklaven verdingen mussten und dementsprechend gering motiviert ihre Aufgaben angehen. 

Hinzu kommt die Frage, in welchen Gesellschaften wollen wir eigentlich leben? 

Die meisten Staaten sind dermaßen schlecht gestaltet, dass viele Menschen auf eigenen Nachwuchs verzichten. Sie müssen sich abkämpfen, um gerade so selbst existieren zu können. Die Mieten sind astronomisch hoch, sodass schon ein Großteil der Einkommen dafür verschleudert sind. Die Energiekosten schießen durch die Decke. Der Staat und die Herrschenden sind immer häufiger bereit, die Grundrechte der Bürger zu beschneiden.  

Eine wirklich freie Lebensplanung, ist für viele Bürger kaum noch möglich, da sie sich den Gesetzen des Marktes und Arbeitsmarktes unterwerfen sollen. Aber eine Alternative zur kapitalistischen Lebensweise gibt es auch nicht. 

Im Kapitalismus soll sich jeder im Wettbewerb gegen die Mitmenschen stellen und es soll jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht sein. Wem ein solches Lebenskonzept nicht behagt, kann aber kein anderes wählen, weil es kein anderes in den Ländern gibt. Die ehemals sozialistischen Staaten, sind heute lupenreine Diktaturen. Und der Sozialismus hatte schon vorher seine Schwächen aufgezeigt, indem er dominant gegenüber den eigenen Bewohnern auftrat und nur die Politkaste ihre Vorteile hatte.

So stehen die Menschen heute vor der Frage, welche Gesellschaftsform ist die Beste und welche soll ich unterstützen, damit die Leute wieder gerne in den Ländern leben und vielleicht auch wieder Nachwuchs haben.

Sonntag, 27. April 2025

Was bewirkt künstliche Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt?

In unterschiedlichen Beiträgen der letzten Zeit, werden die Entwicklungen bezüglich künstlicher Intelligenz (KI) beschrieben und die Konsequenzen angesprochen. Vielleicht hat der eine oder andere sogar selbst ausprobiert, wie die KI arbeitet. Die Aussagen sind nicht übertrieben, die der KI die Möglichkeit einräumen, weite Bereiche unseres Arbeitslebens zu beeinflussen. In einem kürzlich ausgestrahlten YouTube Video, wurden diese Folgen der Einführung der KI für den Bereich der Software Entwicklung dargestellt. 

In den vergangenen Jahrzehnten sind immer mehr Personen in den Bereich der Software Entwicklung gegangen, um dort ein Geldeinkommen zu erzielen, damit sie ihre Miete, ihr Haus, ihre Energiekosten, ihre Nahrung, ihre Kleidung, ihre Internetanschlüsse und ihre Fahrtkosten im öffentlichen Nahverkehr bezahlen konnten.

Dabei muss man bedenken, dass heute immer noch viele Menschen deswegen sich um einen Arbeitsplatz bewerben, weil sie Geld brauchen. Heute muss man in allen kapitalistischen, aber auch in allen diktatorischen Ländern die eigene Arbeitskraft an andere Leute verkaufen oder an den Staat hergeben. Diese Unsitte schafft eine große Abhängigkeit der Leute von diesen Geldeinnahmen, die sie über den Verkauf der eigenen Arbeitskraft, also über den Verkauf der eigenen Person erzielen. 

Aber der Verkauf der eigenen Person ist unmoralisch. Und die Regierenden in den verschiedenen Ländern, haben bis heute keinen Ersatz für diese Vorgehensweise gewählt und installiert. Es geht in dieser unethischen Weise bis heute immer so weiter. Und das ist sehr schlecht und schlimm.

Durch Automatisierung, Rationalisierung und Digitalisierung und jetzt durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, werden die geldbringenden Arbeitsplätze immer weniger. Was die Menschen extrem unter Druck setzt, irgendwoher ein Einkommen zu erlangen. Und es geht soweit, dass manche Branchen die Mitbürger zwingen, für die erbrachten Dienstleistungen zu bezahlen, sonst werden sie strafrechtlich verfolgt und ihre Einkommen gepfändet. (Siehe öffentliche Medien)

Diese Entwicklung ist aber schon die ganze Zeit und schon seit einigen Jahren, von den Verfechtern der Grundeinkommen-Idee angesprochen worden. Dass die Politiker darauf nicht reagierten, scheint verständlich. Denn diese gehen ihren eigenen Weg und haben ihre eigene Agenda. 

Was aber deutlich wird, ist, dass die Bürgerinnen und Bürger aktiver werden müssen. Es ist ihre Aufgabe, sich um sich selbst und die eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Sie müssen sehen, dass es so nicht weiter geht und sie müssen diese Umstände stärker ansprechen, in der Öffentlichkeit, wie sie die Lage einschätzen. Jede einzelne Person ist aufgefordert, sich öffentlich bemerkbar zu machen und den eigenen Standpunkt klar zu formulieren, in dieser Sache.

Samstag, 26. April 2025

Gender Situation und Arbeitssituation ähnlich?

Nach dem neuesten Gender -Urteil in England, wurden Stimmen laut, wie schwer es vom Genderproblem Betroffene haben, sich im Leben zu positionieren, weil sie von allen Seiten gezwungen werden, sich zu einem Geschlecht zu bekennen, aber genau dieses einfach nicht können, aufgrund ihrer spezifischen persönlichen Situation. 

Das heißt, die Gesellschaft verlangt von ihnen etwas, zwingt sie in bestimmte Rollen, was alles für sie nicht machbar, nicht möglich ist und sie seelisch massiv unter Druck setzt, weil die Öffentlichkeit, die Umwelt genau dieses von ihnen verlangt. Eine schreckliche und belastende Situation.

Und kann es sein, dass Menschen in anderen Situation, in ähnliche Bedrängnis geraten?

Leute werden gezwungen, im Laufe ihres Lebens, für andere Leute zu arbeiten und es nützt keinerlei Erklärung, warum man dies gerade nicht machen will und kann, man soll es machen, sonst erhält man kein Geld zum Leben oder man erhält viel zu wenig Geld und kann von dem viel zu wenigen Geld so gut wie gar nicht existieren. 

Dieser Kampf den viele führen müssen, gegen das Hartz4-System, gegen die Behörden, die einen schikanieren, dieser Kampf ähnelt dem Bemühen um Anerkennung der eigenen Situation, bei der Gender- Thematik.

Wenn wir also neben der Gender Thematik schauen, welche Themen es noch gibt, wo Menschen verzweifelt versuchen, von der Gesellschaft anerkannt zu werden, dass ihre spezifische Situation es eben nicht möglich macht, dass sie gewissen Normen entsprechen können und wollen, z.B. der Norm für die eigene Existenz arbeiten zu müssen, dann ist zu bemerken, das die Arbeitssituation in vielen Ländern einen ähnlichen Charakter hat.

Donnerstag, 17. April 2025

Arbeitswelt - Was macht krank?

Immer mehr Menschen fallen am Arbeitsplatz aus, wegen psychischer Erkrankungen. Nun wollen Krankenkassen und Arbeitgeber gegensteuern, durch Beratung und Hilfsangebote. Aber was will man da eigentlich behandeln? 

Wenn der Arbeitsplatz angeschaut wird, ob er besser gestaltet werden kann, ob die Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern verbessert wird und der Umgang der Beschäftigten untereinander sinnvoller abläuft, dann wird doch weiterhin das Hauptproblem in den Gesellschaften übersehen und wissentlich ignoriert, der Arbeitszwang.

Aber wenn man ihn direkt anschauen würde, schonungslos ihn benennen könnte, dann fällt es sofort auf, was krank macht. Wenn wir sagen würden, wie die Verhältnisse wirklich sind, würde das Krankmachende sofort ins Auge fallen und da wäre mit den Verbesserungen umgehend anzufangen. 

Denn in den meisten Demokratien und Diktaturen, haben wir einen de facto Sklavenstaat. Und wenn wir diese Arbeitswelt anschauen und die Sklaven fragen, was sie krank macht, könnte doch die Ansicht entstehen, es sei die Sklaverei.

Da wir aber die Sklaverei in unseren Gesellschaften ignorieren, verleugnen, beschönigen (Es ginge nicht anders.), können wir nur andere Gründe finden, warum der Krankenstand hoch und die Gesundheit der Leute angegriffen ist. Und alle Verbesserungsvorschläge gehen am Hauptproblem vorbei.

Montag, 3. März 2025

Selbstbedienung, Selbstgestaltung

 Wer direkt von Aufgaben betroffenen ist, wird immer häufiger mit in diese einbezogen. 

Was heißt das?

Zum Beispiel Selbstbedienungskassen. Statt für die Bezahlung eine weitere Person hinzuzuziehen, bezahlt man selbst. Dadurch werden die Leute in die Kostenreduzierung mit einbezogen. Wer heute noch die gewöhnlichen Haushaltsartikel und Konsumgüter in einem Ladengeschäft einkauft, hat in dem Preis seiner Produkte die Miete und den Lohn des Verkäufers. Wer dann die Preise im Ladengeschäft mit denjenigen im Internet vergleicht, stellt fest, dass die Produkte im Internet in der Regel preiswerter sind, weil Ladengeschäftsmiete und Lohn der Verkäufer fehlen.

Das Gleiche ist dann anzunehmen, bei den Selbstbedienungskassen. Wenn das Unternehmen weniger Lohn zahlen muss, kann es seine Produkte preiswerter den Kunden verkaufen. Aber die Beispiele sind schon längst in anderen Bereichen zu finden. Self-Service Hotels zum Beispiel. Das Einchecken geht mit einem Code, den der Gast zuvor auf sein Smartphone bekommen hat und falls der Gast Infos braucht, ist ein Chat mit einem Mitarbeiter möglich. 

In den Städten räumen nicht mehr nur die städtischen Reinigungskräfte den Schmutz weg, sondern alle Bewohner in einer jährlichen Aktion. Und Beete, Grünflächen vor den Wohnhäusern, können von den Stadtbewohnern exklusiv, selbst betreut werden. 

Das Ganze macht auch Sinn. Warum sollen nicht diejenigen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, selbst Hand anlegen, um die Dinge angemessen herzurichten, die sie selbst so gestaltet sehen wollen, in ihrem Interesse. 

Und wer jetzt sagt, ja aber da gehen doch Arbeitsplätze verloren, der sollte sich einmal mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) beschäftigen, da wäre die Lösung für den Einkommensverlust zu finden.

Ein anderes Thema, sind zu hohe Mieten. Dieses Problem ließe sich lösen, mit Sozialem Wohnungsbau. Über Jahrzehnte preiswerte Wohnungen, staatlich gefördert, wären mit Leichtigkeit herzustellen, wenn der Wille bei den Beteiligten vorhanden ist. 

Samstag, 1. März 2025

Wieso arbeiten wir?

Wenn wir Beiträge lesen, in denen die Arbeitswelt beschrieben wird, haben wir oft den Umstand, dass der Arbeitszwang unerwähnt bleibt.

Warum ist das so?

Vielen ist der Arbeitszwang oft nicht bewusst. Sie denken, es sei normal, dass man zum Arbeiten genötigt ist. Aber eigentlich müsste die Entscheidung, was und wie viel man arbeitet, selbstbestimmt sein.

Wenn Menschen sagen, sie würden freiwillig Überstunden machen und sie könnten ja ihren Job aufgeben, wenn er zu belastend ist, dann wird die eigene Lebenssituation schöngeredet? 

Tatsächlich ist es eher so, dass man die Überstunden macht, um den Job zu behalten und nicht gezwungen zu sein, sich wieder einen neuen Arbeitsplatz suchen zu müssen. Und einfach so den Einkommensplatz zu wechseln, ist gar nicht so leicht. Und das wissen die Berufstätigen alle. 

So wird der Arbeitszwang einfach hingenommen, weil er scheinbar dazugehört.

Die Beschäftigung mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE), vermittelt aber einen anderen Eindruck. Wer zur Arbeit genötigt ist, unterscheidet sich eigentlich nicht viel vom gewöhnlichen Sklaven. Auch dieser ist zur Arbeit gezwungen und interessanterweise ist in vielen demokratischen Staaten, die Sklaverei und Zwangsarbeit verboten. Dennoch findet sie statt. Sie ist eben versteckt im Sozial- und Wirtschaftssystem angelegt und in der Arbeitsordnung integriert. So bemerkt man sie gar nicht mehr.

Samstag, 25. Januar 2025

Gibt es ein Toleranz Paradoxon?

Wer Intoleranz dulden würde, hätte als Ergebnis, die Abschaffung der Toleranz. Deshalb müsse der Tolerante intolerant sein, damit die Toleranz weiterhin geschützt ist.

Welche Sicht ist auf solche Einschätzungen möglich?

  • Der Tolerante könnte in seiner Einschätzung nicht objektiv sein, sondern subjektiv. Und damit wäre seine Einschätzung nicht korrekt, sondern fehlerhaft und abzulehnen.

  • Und was will der Tolerante gegenüber dem vermeintlich Intoleranten tun, damit die Toleranz erhalten bleibt. Diesen nicht zu Wort kommen lassen? Mit welchen Methoden denn, mit welchen Maßnahmen? 

Wenn der vermeintlich Tolerante jetzt mit Gewaltmaßnahmen gegen die vermeintlich Intoleranten vorgehen will, welches Ausmaß dürfen solchen Gewaltmaßnahmen haben? Will man die vermeintlich Intoleranten ins Gefängnis stecken, sie bestrafen, weil sie ihre vermeintliche Intoleranz veröffentlichen wollen?

Je gewalttätiger und restriktiver die Gewaltmaßnahmen sind, mit denen der vermeintlich Tolerante die Toleranz schützen will, um so mehr führt er seine angebliche Toleranz ins Absurde. 

Aber, statt über Toleranz zu sprechen, könnten wir aufzeigen, in welchen Gesellschaften wir leben wollen und welche positiven Charakteristika diese haben. 

Die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Religionsfreiheit, Wissenschaftsfreiheit, Weltanschauungsfreiheit und weiterhin die Rechte auf körperliche Unversehrtheit und existenzielle Sicherheit, dürfen nicht in Frage gestellt und relativiert werden. 

Und das sogenanne Toleranz Paradoxon könnte ein erster Versuch sein, diese Grundrechte zu relativieren. Stattdessen müssen die Grundrechte absolut gesetzt sein und dürfen niemals eingeschränkt und ausgeschaltet werden. 

Was dabei herauskommt, wenn man Grundrechte und Menschenrechte relativiert, konnte man während Corona erleben, als das Grundrecht auf körperliche Selbstbestimmung relativiert wurde und man es quasi zur Pflicht machen wollte, dass sich alle impfen lassen. An dem Beispiel sieht man, in welche falsche Richtung die Entwicklung gehen kann, wenn die Machtverhältnisse das ermöglichen. 

Das Toleranz Paradoxon macht die Tür auf, für schlechte Entwicklungen. Dann will derjenige, der sich selbst als tolerant bezeichnet, dieses Etikett auch dann behalten wollen, wenn er anderen die Grundrechte einschränkt. 

Das heißt aber nicht, dass keine Gefahren in allerlei Richtungen bestehen. Wie kann man die Demokratie schützen, wie kann man liberale Gesellschaften erhalten?

Vermeintliche und tatsächliche Intoleranz kann dann im Zusammenleben der Menschen entstehen, wenn die Lebensverhältnisse sehr schlecht sind. So haben wir heute viele Demokratien, die am Ende sind, die jegliches positives Ansehen verloren haben und nur noch vom Glanz der Vergangenheit existieren. Was ist das Schlechte der heutigen Demokratien?

Sie sind unmenschlich gestaltet. In ihnen herrscht der Arbeitszwang für alle und damit unterscheiden sie sich nicht mehr von den echten Diktaturen und totalitären Staaten. Sie sind in dieser Hinsicht genauso schlecht. Aus der miserablen Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Sozialgestaltung in den Demokratien, erwächst ein Widerstand und ein Unmut in den Bevölkerungen, der sich auch verbal ausdrückt. Die Leute bringen ihren Unmut zurecht gegen die Politiker vor und rechte Tendenzen werden lautstärker. Das deckt sich mit den Erfahrungen in und vor der Nazizeit in Deutschland. Schlechte Lebensverhältnisse können die Menschen radikalisieren. 

Statt nun die Gesellschaftsgestaltung zu verbessern, z.B. mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) will man die Unzufriedenen mundtot machen, indem man die Kritik pauschal als Hassreden verunglimpft und Intoleranz gegenüber Kritik rationalisiert und rechtfertigt.

Vielleicht würde sich das Intoleranz Problem von selbst in weiten Teilen erledigen, wenn wir erst einmal für lebenswerte, humane, menschenwürdige Gesellschaften sorgen. Die heutigen Gesellschaften sind schlecht gestaltet und das ist zuallererst der Ausdruck von Intoleranz. Man will alle Leute in den Arbeitsmarkt zwingen und tolerant wäre der Staat, wenn er von diesem Zwang absähe. - Der Staat muss tolerant und human sein, dann färbt das auf die Bevölkerungen ab. 

Update:
Ist heute die Welt in die Guten und die Bösen aufgeteilt? Wenn ja, muss gefragt werden, was die Guten von den Bösen unterscheidet. Das Toleranz Paradoxon dient dazu, die Angleichung der Guten an die Bösen (mit den gleichen Methoden, Gewalt und Macht ausüben) zu rechtfertigen. 

Aber gut wäre nur derjenige, der die Grundrechte und Menschenrechte in Ruhe lässt und sie nicht anrührt. Wer aber ständig Ausreden hat, warum er schon wieder schlecht handelt, der hat sich im Grunde genommen längst an die andere Strömung angeglichen. 

Das ist auch kein Wunder. In totalitären und diktatorischen Staaten, haben die Machthaber, egal, ob sie sich in Parteien organisieren oder anders, immer das Sagen gegenüber der Bevölkerung. Und das mag manchen in den Demokratien erstrebenswert erscheinen. Dann aber, hebt sich die Trennung von Gut und Böse auf und alle sind böse.