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Samstag, 26. April 2025

Gender Situation und Arbeitssituation ähnlich?

Nach dem neuesten Gender -Urteil in England, wurden Stimmen laut, wie schwer es vom Genderproblem Betroffene haben, sich im Leben zu positionieren, weil sie von allen Seiten gezwungen werden, sich zu einem Geschlecht zu bekennen, aber genau dieses einfach nicht können, aufgrund ihrer spezifischen persönlichen Situation. 

Das heißt, die Gesellschaft verlangt von ihnen etwas, zwingt sie in bestimmte Rollen, was alles für sie nicht machbar, nicht möglich ist und sie seelisch massiv unter Druck setzt, weil die Öffentlichkeit, die Umwelt genau dieses von ihnen verlangt. Eine schreckliche und belastende Situation.

Und kann es sein, dass Menschen in anderen Situation, in ähnliche Bedrängnis geraten?

Leute werden gezwungen, im Laufe ihres Lebens, für andere Leute zu arbeiten und es nützt keinerlei Erklärung, warum man dies gerade nicht machen will und kann, man soll es machen, sonst erhält man kein Geld zum Leben oder man erhält viel zu wenig Geld und kann von dem viel zu wenigen Geld so gut wie gar nicht existieren. 

Dieser Kampf den viele führen müssen, gegen das Hartz4-System, gegen die Behörden, die einen schikanieren, dieser Kampf ähnelt dem Bemühen um Anerkennung der eigenen Situation, bei der Gender- Thematik.

Wenn wir also neben der Gender Thematik schauen, welche Themen es noch gibt, wo Menschen verzweifelt versuchen, von der Gesellschaft anerkannt zu werden, dass ihre spezifische Situation es eben nicht möglich macht, dass sie gewissen Normen entsprechen können und wollen, z.B. der Norm für die eigene Existenz arbeiten zu müssen, dann ist zu bemerken, das die Arbeitssituation in vielen Ländern einen ähnlichen Charakter hat.

Samstag, 15. Juni 2024

Die Menschen in Kategorien packen?

Wer arm ist und Geld braucht, wird von den Behörden in Kategorien eingeteilt. Es gibt arme Kinder, arme Rentner, arme Alleinerziehende, arme Obdachlose und so weiter. Kategorien machen aber nur da Sinn, wo sie berechtigt sind. Dies trifft womöglich zu, beim Sonderbedarf oder zusätzlichen Bedarf von Behinderten. Da kann dann genau ausgerechnet werden, wie hoch dieser zusätzliche Bedarf ist. Andere Formen von kontrollierter Unterstützung sind eher abzulehnen. 

Menschen, die z.B. ihre Grundversorgung nicht bewerkstelligen können, in Kategorien zu packen, ist eher ungerecht, ..

  • weil dies eine Festschreibung bedeutet, aber die Lebenssituation der Menschen sich täglich ändern kann. 
  • weil dies scharfe Grenzen zieht, aber das Leben der Leute grundsätzlich flexibel ist.
  • weil dies eine Stigmatisierung bedeutet, indem Behauptungen über Personen aufgestellt werden.
  • weil dies Menschen unterschiedlich darstellt und so künstlich Unterschiede und eine Kluft zwischen den Bewohnern herstellt.
  • weil dies Aussagen für heute macht, die morgen schon wieder falsch sein können.
  • weil dies ein Bild von den Bürgern vermittelt, welches sie unvorteilhaft darstellt und eine unnötige Fixierung bedeutet.