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Montag, 6. Januar 2025

Wahrnehmung und Kommunikation über Soziale Netzwerke starten?

Wichtig ist die Frage, wie man sich ins Gespräch begibt. Und was das mit Sozialen Medien und Netzwerken zu tun hat.

Oder will man erst mal zu bestimmten Themen sich informieren und Beiträge von anderen Leuten lesen?

Über Beiträge von Teilnehmern in Sozialen Netzwerken, kann man zu deren Internetseiten gelangen, auf denen meist mehr Worte stehen, als z.B. in einem Bluesky Beitrag. Dann kann man schauen, ob diese Person einen Feed auf der Homepage bereitstellt und diesen dann abonnieren und der eigene Feed Reader bekommt automatisch die neuesten Beiträge der gewählten Internetseiten.

Dann ist die Frage, ob man selbst zu den gewählten Themen Beiträge schreiben will, auf den eigenen Internetseiten, auf der eigenen Homepage. Will man das, dann können andere Leute diese Beiträge lesen und einschätzen, ob sie mit den gemachten Aussagen etwas anfangen können und sie interessiert. 

So kann man gegenseitige Wahrnehmung versuchen. 

Natürlich besteht die Möglichkeit, dass man zwar zu den gleichen Themen schreibt, aber nicht zu denselben Schlussfolgerungen und Standpunkten gelangt. Dann muss man halt weitersuchen, ob man noch Leute mit ähnlichen Meinungen und Einstellungen findet, wie man sie selbst hat.

Samstag, 9. November 2024

Blogger und Mainstream Medien

Was ist der Unterschied?

Blogger sind Privatpersonen, die ihre Meinung oder ihr Urteil zu verschiedenen Sachverhalten äußern. Sie werden nicht von einem Arbeitgeber dafür bezahlt, damit sie bestimmte Dinge in ihren Produkten verbreiten. Sie berichten ihre eigenen Sachen. Sicher gibt es unter den Bloggern auch Medienmitarbeiter, die den Blog als verlängerten Arm ihres Journalismus betrachten. Aber das ist eher die Ausnahme. Und über den Inhalt lässt sich immer die Authentizität des Verfassers überprüfen. Es wird dort nie etwas verbreitet, was die Auftraggeber und Arbeitgeber nicht wollen.

Der Blog ist somit das viel interessantere Medium. 

In den Mainstream Medien ist der Leser immerfort mit Aufregerthemen, Gewalt, Streit, und so weiter konfrontiert. Warum eigentlich? Ständig wird die Zuschauerschaft gereizt, animiert, aufgebracht für oder gegen etwas. 

Und dann wird der Leser mit einer unrichtigen und unstimmigen Einschätzung konfrontiert, die die bösen Staaten mit Eigenschaften ausstattet, die den guten Staaten (meist Demokratien) fehlen würden. Tatsächlich haben aber beide Staatsformen diese Makel:

  • Dominanz des Staatsapparates. 
  • Gleichschaltung der Justiz.
  • Gleichschaltung der Medien. 
  • Mangelndes Vertrauen der Bevölkerung in die Medienverbreitung.
  • Keine vorhandene Opposition.
  • Gleichschritt bei allen etablierten Parteien, im Sinne der Staatsdoktrin.
  • Keine vorhandene lebendige Zivilgesellschaft oder Bedrohung derselben.

Diese Vorgänge sind in allen Gesellschaften zu finden, egal, ob sie diktatorisch, totalitär oder demokratisch bezeichnet werden.

Wer eine Vielzahl von Blogs und Bloggern kennenlernen will, kann z.B. mit den TechBlogs anfangen. Und von dort zu Bloggern mit anderen Themen gelangen.

Bei Bloggern muss der Leser mit persönlichen Ansichten, Meinungen und Standpunkten rechnen. Aber ist da nicht der Journalismus in den Mainstream Medien besser, der doch Qualitätsjournalismus sein will? Das müssen die Leserinnen und Leser selbst entscheiden. Die Leser glauben den Medien oft nicht, mit zunehmender Tendenz. Die private Botschaft des Einzelmenschen, scheint berechtigter oder zumindest interessanter zu sein.

Was wird sich in Zukunft durchsetzen?

Die Bloggerkultur? Die alten Medien, Strukturen werden abgelöst durch neue Formen der gesellschaftlichen Kommunikation. Der momentane Rückschritt ist nötig, für den notwendigen Anlauf zur Erneuerung. Was sich alles ändern muss, ob es sehr viele Bereiche sind, die es betrifft, wird man noch sehen.

Donnerstag, 27. Juni 2024

Sich informieren über die Medien?

Mit dem Internet gibt es mehr Möglichkeiten, sich mit Worten und Sätzen zu versorgen, als es vorher der Fall war. Vorher hatten wir das Fernsehen, Radio, Bücher, Zeitungen und Zeitschriften und Fotokopien. Heute haben wir zusätzlich das Internet. Was hat sich dadurch geändert? In erster Linie gibt es mehr Auswahl an Mitgeteiltem. Aber die Leute fragen jetzt, was ist wahr, was ist nicht wahr?

Zwar bestand diese Frage auch schon vor dem Aufkommen des Internets, aber ein Großteil der Medien wurde von Kräften kontrolliert, z.B. den Verlagen. Heute kann jeder sich direkt über das Internet anderen Menschen mitteilen. Deshalb besteht in vielen Ländern die Vorstellung, man müsse das Internet kontrollieren, damit sich nicht jeder einfach mitteilen kann. Das Internet ist aber in erster Linie ein Fortschritt. Viel leichter und schneller können wir an Informationen gelangen. 

Und vielleicht ist die Frage falsch gestellt und es geht nicht so sehr darum, was wahr ist und was nicht, sondern darum, in welche Richtung wollen die Menschen leben und ihr Dasein gestalten und welche Informationen brauchen sie diesbezüglich und wie finden sie andere Personen mit ähnlichen Interessen. 

Wenn man dann als Ausgangspunkt die Überlegung nimmt, in welcher Gesellschaft will ich leben, wie muss sie gestaltet sein, gelangt man zu den richtigen Ansatzpunkten für die eigene Forschungsreise. 

Natürlich können Aussagen im Internet, wie auch im Fernsehen, Radio, etc. falsch sein. Niemand kann die Aufgabe, letztlich selbst einzuschätzen, was wohl richtig ist, vollständig an andere Personen abgeben. Und wer es dennoch tut, liefert sich dem Urteil anderer gänzlich aus. Aber eigenständig bleibt man, wenn als letzte Instanz die Person immer selbst entscheidet.

Und wenn die Person sich in bestimmten Bereichen nicht kompetent genug hält? Dann sollte man wenigsten sich die Personen auswählen, denen man in dieser Hinsicht vertrauen will. Es geht womöglich mehr darum, sich einen Vertrauensstrom zu schaffen, der sich aus bewährten Quellen zusammensetzt und den man erweitert, sorgsam, sorgfältig und genau das könnte einen am ehesten schützen, vor einer Fake -Welt.