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Donnerstag, 7. Mai 2026

Wie funktioniert Ausbeutung?

Eine Firma liefert Energie an Kunden. Diese Energieträger werden portionsweise ausgegeben. Der Kunde nimmt sich eine Portion und geht dann an die Kasse. Dort zahlt er bei einem Mitarbeiter der Firma die Menge Energie, die er genommen hat. 

Der Mitarbeiter gibt dem Kunden eine Quittung über die gekaufte Menge Energie. Der Mitarbeiter bekommt einen Lohn für die geleistete Arbeit.

Soweit so gut. 

Wenn dem Mitarbeiter der Job gefällt, kann er ihn weiterhin machen.

Wenn ihm der Lohn ausreichend oder gut erscheint, dann ist das ein weiterer Grund, dabei zu bleiben.

Wenn die Arbeitsbedingungen gut sind, gibt es keinen Grund unzufrieden zu sein.

WAS KANN SICH JETZT ÄNDERN?

Dem Arbeitgeber könnte in den Sinn kommen, dass der Mitarbeiter zu wenig Arbeit hat. Und dass man dem Mitarbeiter mehr Arbeit geben sollte, damit dieser ausgelastet ist. 

Dies ist ein sehr heikler Moment. 

Denn die Person A will darüber entscheiden, welche Arbeit der Person B zugemutet werden kann. 

Ist das in Ordnung so?

Nein, das ist nicht in Ordnung. Wer von anderen Anweisungen bekommt, was zu arbeiten ist, ist der Sklave des anderen. Und Sklave sein, ist menschenunwürdig und widerspricht den Menschenrechten.

Wenn jetzt der Mitarbeiter in der Energiefirma, zusätzlich zum Verkauf der Energieträger, auch noch Mitarbeiter eines Verkaufsshop sein soll, mit diversen Artikeln, die in die Regale eingeräumt werden müssen, dann hat die Person zusätzliche Arbeit, die sie nicht frei gewählt hat. 

Denn jetzt kann es sein, dass die Mitarbeiter-Person zu viel Arbeit und zu viel zu tun hat. Und es entsteht Stress, weil sowohl die Energieträger verkauft werden sollen und zusätzlich noch die Shop-Ware. Das kann dann zu viel sein und der Job wird stressig und anstrengend und den Mitarbeitern vergeht die Lust an der Arbeit. Zumal solche Jobs eh eher schlecht bezahlt sind. 

Da gerät dann der Bewohner in eine Ausbeutungssituation. Und da braucht man keine Gewerkschaften, um festzustellen, dass das nicht in Ordnung ist.

Das heißt, die Ausbeutung entsteht durch Überlastung von Mitarbeitern. Und diese Überlastung ist von den Arbeitgebern so angelegt. Denn sie können sehr wohl erkennen, dass eine Arbeitssituation zu stressig ist, für ihre Angestellten. 

Und es gibt dann diverse Ausreden, warum das scheinbar nicht anders geht: 

  • Die Konkurrenz ließe keine andere Arbeitssituation zu. 
  • Im Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern, müsse halt die maximale Arbeitsleistung erbracht werden. 
  • Wer die Arbeit nicht machen will, wird zwangsläufig durch einen besseren Mitarbeiter ersetzt. 
  • Eine höhere Bezahlung ließe der Markt nicht zu. Man stünde im internationalen Preiskampf. 

Ausbeutung wird so erklärt, dass es nun mal nicht anders ginge. 

PS: Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) würde Ausbeutung unmöglich machen. Weil sich niemand ausbeuten lassen müsste. 😊

Samstag, 18. April 2026

Wie sieht das Arbeitsleben aus?

Die Arbeitswelt ist so gestaltet, dass der Bewohner in einem Land verpflichtet ist, zu arbeiten. Dies muss man ablehnen lernen. Sonst meint der Bewohner, das sei normal und man könne daran nichts ändern.

Wenn es Pflicht ist, zu arbeiten, gibt es keinen Weg, diesem Schicksal zu entkommen.

Warum ist das so? Weil die Menschen, die ohne einen Arbeitsplatz, die ohne eine Arbeit, die sie für andere verrichten, nicht existieren können. Es ist in allen Gesellschaften so angelegt, dass diese Konsequenz eintritt. Denn es ist dafür gesorgt, zum Beispiel in den europäischen Ländern, dass der Arbeitslose irgendwann nur noch so wenig Geld bekommt, dass er kaum davon leben kann und ständig verpflichtet ist Anträge zu stellen und nachzuweisen, dass er immer noch keinen Job gefunden hat, damit er das bisschen Geld bekommt, das ihm der Staat gewährt. 

Ist diese Regel gerecht und gut?

Eine Arbeitspflicht widerspricht der Würde des Menschen. Sie dürfte gar nicht existieren. Niemand darf verpflichtet sein, für andere Leute arbeiten zu müssen. Die Arbeitspflicht widerspricht den Grundrechten.

Was ist aber die Folge der Arbeitspflicht? Die Ausbeutung. 

Denn wer sich gegen eine Arbeitszumutung nicht wehren kann, nicht wehren darf, der ist der Ausbeutung ausgeliefert.

Wie funktioniert die Ausbeutung?

Manche Leute erhalten einen Job, der Nachteile hat. Was ein Nachteil ist, kann zwar subjetiv unterschiedlich empfunden werden, aber oft sehen die Menschen recht schnell die Probleme, die sie mit einem Job haben.

Manche müssen nachts arbeiten oder sehr früh morgens oder bis spät in den Abend. Andere müssen an den Wochenenden arbeiten, während manche dies nicht müssen.

Wieder welche, müssen in Schicht arbeiten. Das heißt, ständig wechselnde Arbeitszeiten, die ein geordnetes Privatleben unmöglich machen.

Oder es fallen ständig Überstunden an, obwohl man keine Überstunden arbeiten möchte. 

Dann wiederum kann es sein, dass die Kollegen ständig krank sind und der Mitarbeiter verpflichtet ist, deren liegengebliebene Arbeit mitzuerledigen. 

Derlei schlechte Arbeitsbedingungen, können die Menschen krank machen. 

Wer sich laufend krank meldet, kann auf die Dauer seinen Arbeitsplatz verlieren. 

Ausbeutung geschieht in solchen Arbeitszusammenhängen, die zum Nachteil des Arbeitnehmers ausgelegt sind. Der Arbeitnehmer kann sich oft nicht solchen Umständen entziehen, weil er dann kein Einkommen hätte und sich nicht mehr selbst finanzieren kann. Er wäre, wenn er z.B. seinen ausbeuterischen Job kündigt, existenziell abhängig vom Staat. Und der will nicht für die Existenzsicherung des Einzelnen verantwortlich sein. Er will den Bewohner gleich wieder in einen neuen Job loswerden.

Das kann dann wie ein Teufelskreis sein. Der Staat will den Arbeitslosen schnell wieder loswerden. Deshalb soll dieser in irgendeinem Job seine Existenzsicherung verdienen. Jobs für Arbeitslose, sind oft miese Jobs. Sogenannte Niedriglohnjobs. In ihnen verdient der Bewohner nicht nur wenig Geld. Meistens sind solche Jobs auch mit Ausbeutung verknüpft, mit schlechten Arbeitsbedingungen. Diese soll der Arbeitslose aber akzeptieren, statt dem Staat mit seiner Existenz auf der Tasche zu liegen. 

Wer jetzt aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen krank wird, sich krank meldet, riskiert, entlassen zu werden und der Kreislauf beginnt von neuem. 

Samstag, 7. Juni 2025

200-Franken-Initiative

In der Schweiz gibt es Bürgerinnen und Bürger, die mit der Finanzierung des Öffentlichen Rundfunks nicht einverstanden sind. Sie empfinden den Rundfunkbeitrag außerdem als Zwangsgebühr. 

Die Bürger haben keine Wahlfreiheit, wem sie Geld für Berichterstattung geben. Sie sind vielmehr verpflichtet, ca. 330 Franken im Jahr an eine bestimmte Gruppierung zu zahlen. 

In Deutschland sind die Verhältnisse ähnlich. 

Es wird immer wieder von den Medienproduzenten hervorgehoben, dass in Zeiten von Fake-News Qualitätsjournalismus von Nöten sei. 

Das Problem bei dieser Aussage ist, dass es nicht Sache der Produzenten, sondern der Konsumenten und Nutzer ist, zu entscheiden, welche Mitteilungen sie verwenden und bezahlen wollen und ob überhaupt. Dass die Bürger verpflichtet sind, eine bestimmte Medienproduktion zu bezahlen, ist absurd und widerspricht dem Grundrecht auf Informelle Selbstbestimmung.

Informelle Selbstbestimmung bedeutet, dass jede Bürgerin und jeder Bürger selbst entscheidet, welche Medien man verwendet und welche Medien man bezahlt. Und nicht, dass der Staat das entscheidet, per Gesetz.

Samstag, 17. Mai 2025

Wie stellen wir uns in Zukunft in die Gesellschaft?

Momentan besteht eine stark um sich greifende Tendenz, vorgegebenen Ansichten zu folgen? Weil wir immer mehr zu einer Weltgesellschaft werden, haben wir zurecht die Aufgabe vor uns: Welchen Orientierungen sollten wir alle folgen, was muss für uns alle von Bedeutung sein, in einem Zusammenleben. 

Da stehen an erster Stelle die Grundrechte und Freiheitsrechte. 

Das ist allerdings ein großes Problem, weil die Tendenz besteht, eine gemeinsame Linie für alle so zu finden, dass genau diese Rechte aufgegeben oder eingeschränkt werden. Denn die Eigenartigkeit der Menschen, wird bei diesem Bemühen als hinderlich empfunden. Alle sollen sich den Vorgaben der Entscheider unterwerfen müssen. 

Als Vorbild dienen die Diktaturen. Allerdings ist das Ergebnis in diesen unterschiedlich. In den einen kommt es geradezu zu einem Stillstand in den gesellschaftlichen Entwicklungen, in anderen wird die Kontrolle in Einzelbereichen gelockert, damit ein Anreiz besteht, eigenaktiv in den Arbeitsfeldern zu wirken. Der Profitgedanke als Eigeninteresse, wird erlaubt, was eine Anleihe aus dem Kapitalismus ist.

Möglicherweise geschieht in dieser Übergangsphase zur Weltgesellschaft, eine stärkere Anpassung der Bewohner an Vorgaben. Es ist aber zu vermuten, dass dies nicht so bleiben wird. Die Leute werden wieder mehr Raum für eigene Entscheidungen haben wollen und das wird dann auch wieder eintreten. 

Die Diskussion darüber, wird sich nicht zuletzt an der Frage der Grund- und Freiheitsrechte entzünden.

  • Recht auf körperliche Selbstbestimmung. Als Standard: Keine Organspenden und kein Impfzwang
  • Wehrdienstverweigerung. Kampfeinsatz nur als Freiwilligeneinsatz
  • Freie Meinungsäußerung und informelle Selbstbestimmung. Freie Medienwahl und kein Zwangbeitrag für Medienproduzenten
  • Keine Zwangsarbeit, die durch die Hintertüre der Sozialgesetzgebung geschieht. Stichwort: Hartz4-Sanktionen

Da haben die Bürgerinnen und Bürger noch viel zu tun. 😐

Sonntag, 11. Mai 2025

Ist freie Meinungsäußerung wichtig?

Oder sollten wir sie lieber verhindern, alle Plattformen abschalten wo dies möglich ist, weil eh nur die bestehende Ordnung damit gefährdet wird, mit fortlaufender Kritik am Vorhandenen?

Sicher lässt sich das Zusammenleben viel einfacher gestalten, wenn es keine Widerworte gibt. Und in den Ländern, in denen das schon seit Jahrzehnten praktiziert wird, kann jeder diesbezüglich Erfahrung sammeln. Dort, wo die Bevölkerung sich den Anweisungen unterwerfen muss und ansonsten in die Arbeitslager deportiert wird, sind sich die Bewohner bewusst, dass freie Meinungsäußerung brandgefährlich ist und niemand wird einfach so drauflos denken und die herrschende Ordnung öffentlich kritisieren. Denn alle sind sich darüber klar, dass das ungut für die eigene Gesundheit ist. 

Aber warum ist dieses Vorgehens nun so ein Erfolgsmodell überall auf der Welt?

Verwalter und Bestimmer sind es leid, jedesmal die Bürger fragen zu müssen, was sie denn wollen und wen sie den wollen, der die Verantwortung übernimmt. Es ist viel bequemer, einfach drauflos zu agieren, mit dem Gefühl, die Entscheider haben auch die Macht, gegen Unwillen erfolgreich vorzugehen und diesen zu unterdrücken. Man will nicht mehr diese permanente Kontrolle durch die Bürger. Sie wird als lästig empfunden. 

So ist diese Entwicklung durchaus verständlich. Allerdings ist zu fragen, wo denn unterschiedliche Ansichten, sich jetzt kanalisieren sollen? Denn ein echter Wettbewerb verschiedener Ideen, scheint nicht mehr gewollt.

All dies geschieht gleichzeitig, mit einer Tendenz zur Weltgesellschaft. Wir werden nach und nach eine einzige Gesellschaft, mit entsprechenden Weltregierungen. Wie passt dies zusammen?

Wir Menschen werden sehen, dass abzüglich lokaler Unterschiede, Traditionen und Ritualen, wir eigentlich alle gleich und mit denselben Bedürfnissen und Orientierungen ausgestattet sind. Und wir werden dementsprechend die große Gesellschaft so gestalten, dass sie unser aller Anliegen gerecht sein kann. 

So haben wir mit der Einschränkung der freien Meinungsäußerung eine Entwicklung vor uns, die dazu anregt nachzudenken, wie wir denn sonst unsere Anliegen in die Welt bringen und für Fortschritt sorgen können.