Jetzt ist zu erfahren, dass die Armut im Jahr 2026 und schon vorher, ein chronisches Problem sei und ein bestimmter Prozentsatz der Bevölkerung dauerhaft arm ist. Und was ist die Lösung?
Heute geben die Medien und die Institutionen und Einrichtungen, die die Armut betreuen, keinerlei Auskunft darüber. Aber vor einiger Zeit war für viele in der Gesellschaft klar, dass das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) die Lösung ist? Nur wollten diese Gruppierungen davon nichts hören und wissen.
Warum ist das so?
Das BGE beendet die bestehenden Systeme oder führt sie weiter. Wer aber den Arbeitsmarkt, das Sozialsystem, die Wirtschaft weiterhin so gestaltet sehen will, wie es die ganzen Jahre und Jahrzehnte war, der will keine Änderung, will keine Neugestaltung. Dann ist das Wichtigste, die bestehende Ordnung beizubehalten und alles in diesem Rahmen zu versuchen.
Nicht nur die Armut ist chronisch, in den Gesellschaften, sondern auch die Lösungsnotwendigkeit. Die Lösung kann nur darin bestehen, die Grundversorgung kostenlos allen Personen auf der Erde zur Verfügung zu stellen. Alles andere ist ein Umweg, Fehlerquelle oder Verzögerung.
Eine direkte Zur-Verfügungstellung ist nicht die Geldübergabe. Denn diese besagt gar nichts. Die Menschen können auch heute schon Geld haben, aber es ist ihnen nicht möglich die lebenswichtigen Güter zu erhalten.
Zum Beispiel Energie. Energie kann aus verschiedensten Gründen für knapp erklärt werden. Dann kann Energie astronomisch teuer sein. Und das Grundeinkommen nützt nichts, genügend von diesem Grundversorgungsgut zu bekommen.
Ein anderes Beispiel ist Wohnraum. Wir gehen davon aus, dass ein BGE dazu berechtigt, Wohnraum zu erhalten. Aber die Preise für Wohnraum können durch die Decke schießen und wie auch immer das BGE bemessen ist, es könnte zu wenig sein.
Deshalb ist der Ansatz, bei der Geldverteilung anzusetzen falsch?
Warum nicht bei der Güterverteilung ansetzen und die Geldverteilung ist dann bloß Zugriffsrecht auf ein bestimmtes Quantum dieser Gütermenge.