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Sonntag, 27. April 2025

Was bewirkt künstliche Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt?

In unterschiedlichen Beiträgen der letzten Zeit, werden die Entwicklungen bezüglich künstlicher Intelligenz (KI) beschrieben und die Konsequenzen angesprochen. Vielleicht hat der eine oder andere sogar selbst ausprobiert, wie die KI arbeitet. Die Aussagen sind nicht übertrieben, die der KI die Möglichkeit einräumen, weite Bereiche unseres Arbeitslebens zu beeinflussen. In einem kürzlich ausgestrahlten YouTube Video, wurden diese Folgen der Einführung der KI für den Bereich der Software Entwicklung dargestellt. 

In den vergangenen Jahrzehnten sind immer mehr Personen in den Bereich der Software Entwicklung gegangen, um dort ein Geldeinkommen zu erzielen, damit sie ihre Miete, ihr Haus, ihre Energiekosten, ihre Nahrung, ihre Kleidung, ihre Internetanschlüsse und ihre Fahrtkosten im öffentlichen Nahverkehr bezahlen konnten.

Dabei muss man bedenken, dass heute immer noch viele Menschen deswegen sich um einen Arbeitsplatz bewerben, weil sie Geld brauchen. Heute muss man in allen kapitalistischen, aber auch in allen diktatorischen Ländern die eigene Arbeitskraft an andere Leute verkaufen oder an den Staat hergeben. Diese Unsitte schafft eine große Abhängigkeit der Leute von diesen Geldeinnahmen, die sie über den Verkauf der eigenen Arbeitskraft, also über den Verkauf der eigenen Person erzielen. 

Aber der Verkauf der eigenen Person ist unmoralisch. Und die Regierenden in den verschiedenen Ländern, haben bis heute keinen Ersatz für diese Vorgehensweise gewählt und installiert. Es geht in dieser unethischen Weise bis heute immer so weiter. Und das ist sehr schlecht und schlimm.

Durch Automatisierung, Rationalisierung und Digitalisierung und jetzt durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, werden die geldbringenden Arbeitsplätze immer weniger. Was die Menschen extrem unter Druck setzt, irgendwoher ein Einkommen zu erlangen. Und es geht soweit, dass manche Branchen die Mitbürger zwingen, für die erbrachten Dienstleistungen zu bezahlen, sonst werden sie strafrechtlich verfolgt und ihre Einkommen gepfändet. (Siehe öffentliche Medien)

Diese Entwicklung ist aber schon die ganze Zeit und schon seit einigen Jahren, von den Verfechtern der Grundeinkommen-Idee angesprochen worden. Dass die Politiker darauf nicht reagierten, scheint verständlich. Denn diese gehen ihren eigenen Weg und haben ihre eigene Agenda. 

Was aber deutlich wird, ist, dass die Bürgerinnen und Bürger aktiver werden müssen. Es ist ihre Aufgabe, sich um sich selbst und die eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Sie müssen sehen, dass es so nicht weiter geht und sie müssen diese Umstände stärker ansprechen, in der Öffentlichkeit, wie sie die Lage einschätzen. Jede einzelne Person ist aufgefordert, sich öffentlich bemerkbar zu machen und den eigenen Standpunkt klar zu formulieren, in dieser Sache.

Sonntag, 24. November 2024

Ist die Wettbewerbsidee gut?

Bei vielen Sportarten, Wettkämpfen, haben die Veranstalter mit Betrug, Doping und so weiter zu tun. Es gibt immer wieder Versuche, fairen Wettbewerb auszuschalten und zu stören, durch Manipulation und Ähnliches.

Was bedeutet das für die Gesellschaften.

Der Wettbewerbsgedanke spielt in unsere Gefühlswelt hinein. Wir können es erleben, wenn wir als Zuschauer oder Mitwirkende bei Sportveranstaltungen anwesend sind. Wettbewerb wühlt uns gefühlsmäßig auf und die Emotionen gehen hoch. Weinen, Schreien, Jubeln wechseln sich ab, je nachdem wie Entscheidungen, Platzierungen uns selbst betreffen oder berühren.

Was heißt eigentlich Wettbewerb, z.B. in der Wirtschaft. 

Die besseren und besten Produkte und Serviceangebote, sollen am Markt erhältlich sein. Leider gibt es Akteure an den Märkten, die fairen Wettbewerb nicht schätzen und womöglich versuchen, auf unlautere Weise trotzdem Erfolg zu haben. Die Frage stellt sich, ob wir überhaupt Wettbewerb in Gesellschaften benötigen oder ob wir auch anders zu guten Produkten und Dienstleisten gelangen können. 

Für viele Menschen ist Wettbewerb gar nicht interessant. Sie können sich Gesellschaften vorstellen, die überwiegend oder ganz ohne Wettbewerb funktionieren. Wären wir nicht schon zufrieden, wenn alle Menschen mit dem Nötigsten versorgt sind? Nahrung, Kleidung, Wohnraum und Energie für alle Menschen. Für die Grundversorgung benötigen wir keinen Wettbewerb, sondern in erster Linie eine gerechte Verteilung der benötigten Güter.

Für den ganzen Bereich der Grundversorgung, Strom, Energie, Internetanschluss, Wärme, Wasser, ÖPNV, ist für die meisten Menschen eine Standardversorgung ausreichend. Es gibt viele Leute, die kein Interesse an Wettbewerb und Konkurrenz haben. 

Andererseits sind die besten Leistungen und Produkte auch von Belang. Nur will sich nicht jeder in eine Wettkampf -Situation begeben. Gesellschaften sollten dies berücksichtigen und niemanden in Arbeit zwingen, für die jemand in Konkurrenz zu anderen Arbeitnehmenden stehen muss.

Die Arbeitswelt, die auf Konkurrenz aufbaut, bringt die Bewohner der Gesellschaften gegeneinander auf und spielt diese gegeneinander aus, verbraucht, verwurstet und missbraucht sie und beutet ihre Arbeitskraft aus.

So schön die tollen Produkte sind, wenn das der Preis sein soll, für den diese auf Hochglanz polierte Welt existiert, stellt sich die Frage, ob man das will. Wenn wir aber nicht zur Konkurrenz gezwungen sind und uns dann freiwillig dem Wettbewerb stellen, dann ist das etwas anderes.

Samstag, 23. November 2024

Beschäftigungsgesellschaften und künstlich geschaffene Jobs

Existenzsicherung ist für alle Menschen wichtig. Die einen schlagen vor, jeder soll einen Job dafür haben. Aber wie sollen solche Jobs entstehen? Sollen sie am Markt entstehen, in einer kapitalistischen Gesellschaft, oder sollen sie durch den Staat, die Gemeinden und Kommunen entstehen, da, wo die Verwaltung und Politiker Arbeit sehen, die ihrer Meinung nach gemacht sein muss.

Wir stellen aktuell fest, dass viele Menschen entlassen werden. Viele Firmen verdienen nicht genügend Geld, und entlassen deshalb einen Teil ihrer Mitarbeiter. Auf den Markt wäre womöglich kein Verlass, wenn wir wollen, dass jeder ein Einkommen hat.

Wir können dann zwar staatlich gewollte Jobs schaffen, aber wer soll diese bezahlen, wenn die Staatseinnahmen nicht beliebig vergrößert werden können.

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) überlässt die Wahl der Arbeit und welche Beschäftigung sich der Einzelne sucht, den Bewohnern und Bürgern selbst. Statt vorgegebene Arbeit zu verrichten, egal, ob vom Arbeitsmarkt oder der Verwaltung bereitgestellt, es entscheidet der Einzelne, welche Aktivität für diesen jetzt ansteht.

Welche Vorgehensweise ist besser?

Mittwoch, 2. Oktober 2024

Nicht bloß die Krankenversicherung

 In den USA ist es für viele Menschen üblich, ihre Krankenkasse über den Arbeitgeber zu haben. Jetzt streicht Boing seinen streikenden Mitarbeitern die Krankenversicherung Ende September, und die Leute sind nicht mehr krankenversichert. 

https://www.commondreams.org/news/boeing-strike-healthcare

Daraufhin gibt es Forderungen nach einer allgemeinen Gesundheitsversicherung unabhängig von Arbeitgebern, sodass die Leute nicht von diesen abhängig sind. 

Dasselbe Problem existiert auch bei der Grundversorgung. Auch bei dieser sind die Menschen von den Arbeitgebern abhängig. Und auch dieses ließe sich abändern, mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE). 

Es gibt viel zu tun, für die Bürger, wenn wir die Gesellschaften menschenwürdiger gestaltet haben wollen. 🙄

Montag, 30. September 2024

Gesellschaftliche Entwicklung

In Demokratien ist die Wirtschaft nach dem kapitalistischen Modell aufgebaut. Das heißt, freie Unternehmer können Firmen gründen, schließen oder verlagern, wie sie wollen und es für richtig halten. Arbeitnehmer sind in diesen Gesellschaften solchen Entscheidungen ausgeliefert. Dort haben die Menschen ungesicherte Arbeits- und Lebensverhältnisse. Und Gewerkschaften können daran nichts ändern. Das ist schrecklich, so in Demokratien leben zu müssen. 

Oder muss man gar nicht so leben, wenn es die Menschen ändern wollten?

Demokratien mit Bedingungslosem Grundeinkommen (BGE), wären viel besser eingerichtet. Und das kapitalistische Modell, wäre deutlich in seine Schranken gewiesen. Je mehr Menschen sich für ein BGE einsetzen, um so eher wird diese Gesellschaftsgestaltung umgesetzt. 🙂

Donnerstag, 13. Juni 2024

Arbeitgeber entlassen Mitarbeiter. Traurig aber wahr.

Wie kann so etwas passieren? Wo doch alle Mitarbeiter dieses Geld brauchen, um ihre Existenz zu sichern. Natürlich ist das keine Absicht der Chefs, aber wen interessiert das. Wenn die pure Existenz durch fehlendes Geld bedroht ist, dann ist allein dieser Umstand zutiefst verstörend und ärgerlich. In Ländern mit kapitalistischem Wirtschaftssystem, haben wir diese eingebaute Fehlfunktion, dass die Bürgerinnen und Bürger keine lebenslange Sicherheit haben, um die benötigten Güter zu erhalten, die ihr Dasein garantieren. Aber bedeutet das nicht, dass der Kapitalismus ein unbrauchbares Konzept ist und dass es wünschenswert wäre, ein geeigneteres Gesellschaftsmodell und Wirtschaftskonzept zu finden? Wirtschaft und Gesellschaft sollten ohne Unterbrechung, den Bewohnern eine sichere Existenz garantieren. Gesellschaftskonzepte, die dies nicht tun, sind fragwürdig und eher abzulehnen. 

Aber was gibt es sonst noch im Angebot. Da gab es das sozialistische Gesellschaftsmodell. Der Staat bestimmte, was an Arbeit gebraucht wird und jeder hatte in der Folge einen festen Arbeitsplatz. Sicher konnte der Staat auch zwischendrin entscheiden, dieses oder jenes brauchen wir neu, dieses oder jenes können wir aufgeben, aber die Bewohner hatten immer die Garantie einer sicheren Existenz, durch die staatliche Ordnung. 

Dieses Konzept macht einen deutlich besseren Eindruck als das kapitalistische. Denn der Einzelne ist nicht der Willkür verschiedenster Arbeitgeber ausgesetzt, bei Entlassung nicht zu wissen, ob sich denn ein neuer Dienstherr erbarmt, einen neuen Mitarbeiter/Knecht haben zu wollen. Im kapitalistischen Modell scheint die Arbeit im Vordergrund zu stehen, beim sozialistischen Modell scheint mehr der Arbeitnehmer wichtig zu sein. 

Neben den kapitalistischen und sozialistischen, gibt es noch totalitäre Gesellschaftskonzepte, die ein Stück weit ähnlich der sozialistischen Konzepte funktionieren, bloß mit eingebauter stärkerer Kontrolle der Bewohner und Arbeiter.

Diese bislang genannten Wirtschafts- und Gesellschaftmodelle sind allesamt veraltet und genügen nicht mehr modernen Formen des Zusammenlebens und -arbeitens. 

Welche Faktoren müssen moderne Gesellschaften berücksichtigen?

  • Die Bürger sind heute viel selbstständiger als noch vor Jahrzehnten. Das Herren/Sklaven Angestellten -Verhältnis welches in den alten Gesellschaftsformen noch üblich ist, passt nicht mehr.
  • Gesellschaftsgestaltung sollte nicht mehr die Sache einiger weniger sein, sondern alle Bewohner müssen dabei mitreden können.
  • Statt auf freies Unternehmertum, sollten die Gesellschaften mehr Wert darauf legen, dass die Wirtschaften alle Menschen mit Sicherheit mit allem Benötigten versorgen. Gesellschaftsformen, die dies nicht garantieren, sind für die Weltbevölkerung unbrauchbar.
  • In welchen Gesellschaften wollen wir leben. Diese Fragestellung sollte als Dauerauftrag den Menschen in aller Welt zugeteilt sein. Es macht keinen Sinn, an überkommenen Konzepten festzuhalten