Wenn man mit irgendwas unzufrieden ist, wäre das eine gute Gelegenheit, aktiv zu werden.
BEISPIEL
Einerseits mag man den Arbeitsplatz und die Aufgabe, die man übernommen hat, andererseits findet man die Arbeitsbedingungen schlecht und menschenunwürdig. Was soll ich jetzt machen?
Die einen warten, bis die Politiker die Welt noch besser gestalten, mit ihren Gesetzen und Verordnungen. Und dann gibt es noch welche, die nicht warten wollen und selbst aktiv werden.
Dieser zweite Weg, ist der interessantere.
Was kannst du tun, bei einem solchen Arbeitsplatz?
Es gibt immer mehr Menschen, die sich einen solchen Job nicht bieten lassen wollen. Sie kündigen und machen irgendwas anderes. Obwohl sie eigentlich die Arbeit gerne machen würden. Aber eben nicht unter solchen Bedingungen.
Andere wenden sich an die Gewerkschaften und suchen bei denen Unterstützung für ihre Situation. Aber gerade bei den schlechten Jobs, sind eher keine Gewerkschaften zu finden.
Und Gewerkschaften sind dann keine Lösung, wenn die Mitarbeiter nicht ihr Klientel bestreiken wollen, weil sie wissen, dieses braucht sie. Im Grunde wollen die MitarbeiterInnen für ihr Klientel da sein, aber nicht unter diesen Bedingungen.
Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) würde in solchen Situationen eine große Erleichterung darstellen. Denn schlechte Arbeitsbedingungen könnten die Leute dann ablehnen, ohne ihre Existenzsicherung zu verlieren, die sie über ein BGE haben.
Und andererseits könnten sie die Arbeit so machen, wie sie sie für richtig halten, ohne dafür einen Lohn fordern zu müssen, denn sie haben ein Grundeinkommen.
Die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen erfordern einen Systemwechsel. Und dieser kann bloß über die Bewohner selbst stattfinden.