Samstag, 14. Februar 2026

Wieso weiterhin sich für ein BGE einsetzen?

Weil sich nichts zum Besseren entwickelt. 

Aber sind scheinbar nicht genügend Menschen am Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) interessiert?

Diejenigen, die unter den jetzigen Bedingungen leiden und daran zugrunde gehen, sind es, die in erster Linie ein Interesse an Veränderung haben. Der Maßstab für alle, müssen die Menschenrechte und Grundrechte sein. Das BGE ist die direkte Umsetzung der Menschenwürde. Wer es nicht unterstützt, hält diese Würde und die Grundrechte für vernachlässigbar. Dies kann aber von allen anderen nicht hinnehmbar sein.

Auch wenn es Kräfte gibt, die ein BGE bislang verhinderten, so ist an der Ausrichtung der Gesellschaften, bezüglich einer humanen Gestaltung des Zusammenlebens, nichts zu ändern. Es wird so kommen müssen, dass die Grundüberzeugungen, die in der BGE-Idee enthalten sind, sich realisieren. Alles andere ist eine Verletzung der Menschlichkeit im tagtäglichen Leben, durch die Gestaltungsordnung, die wir anwenden.

Heute können wir jeden Tag in den Medien darüber erfahren, dass die Armut nicht abnimmt und dass außer den alten Lösungen, keine anderen in Anwendung kommen. Obwohl das BGE eine Lösung für diese Probleme ist, wendet man es nicht an. Die Botschaft an die Leute ist, nehmt es hin, dass sich nichts ändert. Es ist halt so.

Das hängt auch damit zusammen, dass nicht alle Bewohner auf ein BGE angewiesen sind. Und diese können sich sagen, ich brauche es nicht, also setze ich mich auch nicht dafür ein. Aber das ist kurzsichtig gedacht, weil sich die Lebensumstände ändern können und man dann doch froh wäre, wenn es da ist. Und es ist unmoralisch, wenn man das würdelose Leben anderer hinnimmt, weil man selbst nicht betroffen ist.

Und wir können das BGE in einen größeren Zusammenhang stellen. Dann wirkt es wie ein roter Faden, der die Orientierung erleichtert. Zum Beispiel wenn wir fragen, in welchen Gesellschaften wollen wir leben. Wie soll jetzt und in Zukunft das Zusammenleben der Menschen gestaltet sein. Dieser größere Zusammenhang muss von uns allen in den Blick genommen werden. Also nicht mehr auf Parteien und Politiker schauen, nicht mehr die Medienberichte über diese Gruppen und Leute verfolgen, sondern seine Zeit mit der Formulierung von besseren Welten verbringen und diese gemeinsam mit anderen Bürgerinnen und Bürgern umsetzen und in die Tat bringen.

Diese Vernetzung ist anzustreben. Selbst sich sachlich kompetent machen, in einzelnen Bereichen, die einen interessieren: Soziales, Gesundheit, Ökologie, Umwelt, und so weiter. Und dann die Zusammenarbeit mit anderen Bürgerinnen und Bürgern in der Welt, suchen.

So gelangen wir zu den Gesellschaften, die wir wollen.